Mitten in der "Pandemie" wurden 20% der deutschen Intensivbetten abgebaut!

Geschrieben von Matthias Schneider am 29. Januar 2021.

Corona-Notstandsregime auf Dauer gestellt

Gestern fand ich im Briefkasten Post von der Bundesregierung. Es waren zwei Gutscheine für meine hochbetagte Mutter, die jeweils zur Abholung von sechs FFP2-Masken in der Apotheke berechtigen. Bevor ich meiner Mutter diese Masken aufdränge, hielt ich es für angebracht sie im Selbstversuch erst einmal zu testen. Die Dinger sitzen so eng, daß ich nach wenigen Minuten körperlicher Betätigung Beklemmungszustände und Atemnot bekam. Meiner Mutter, die ein biblisches Alter erreicht hat und kaum noch ihren Rollator schieben kann, werde ich diese Teile nicht überstülpen, denn sie soll, wenn ihre Zeit gekommen ist, friedlich diese Welt verlassen und nicht mit blau angelaufenem Gesicht und hervorquellenden Augen, infolge eines qualvollen Erstickungstodes, vorm Himmelstor erscheinen. Böswillige Verschwörungstheoretiker könnten auch den Schluß ziehen, daß hinter dieser Maskengabe (gegen 2 Euro Selbstbeteiligung) eine andere Motivlage lauert. All die Altersheimbewohner, die bisher noch nicht „an oder mit“ einer Corona-Infektion, an seelischer Vereinsamung, Todesangst oder Impfschäden gestorben sind, sollen in Kombination mit genügend Panikmache zum Maskentragen veranlaßt werden, damit sie über kurz oder lang der Erstickungstod ereilt. Geschickt getarnt als staatliche Fürsorge, könnte man so jede Menge lästige Rentenempfänger loswerden und die eingesparten Rentenbeiträge zur Entlastung des gebeutelten Staatshaushaltes einstreichen. Doch das kann nicht beweisen werden, weshalb ich es als Verschwörungstheorie gleich wieder verwerfe. Die Regierung, und diese Feststellung ist alternativlos, will nur unser Bestes. Daß die Masken Beklemmungs – und Erstickungszustände hervorrufen, ist nur ein Einzelfall und meiner hypochondrischen Veranlagung zuzuschreiben. Doch nun zur nächsten bemerkenswerten Wahrnehmung , die bei Sichtung dieser regierungsamtlichen Maskengabe ins Auge stach. Die Einlösefrist des zweiten Gutscheines endet am 15. April 2021. Wir können uns also darauf einstellen, daß die aktuellen Corona-Notstandsverordnungen, grundgesetzwidrigen Freiheitsberaubungen und wirtschaftlichen Strangulationsmaßnahmen noch mindestens bis zum 15. April 2021 verlängert werden. Mindestens wohlgemerkt, denn eine Verlängerung bis zum Sommer ist schon im Gespräch. Gründe dafür lassen sich immer finden und solange die praktizierte Desinformationspolitik der gleichgeschalteten Mainstreammedien weiterhin, wie eine gut geschmierte Panikmaschine, rund und effektiv läuft, lassen sich die gängigen Narrative beliebig oft wiederholen. Mitte Dezember 2020 lastete auf Speyer der Fluch ein „Corona-Hotspot“ zu sein, mit einem Inzidenzwert von 500 pro 100000 Einwohnern. Maskenpflicht und Ausgangsperre wurden eingeführt, schikanöse Kontrollen durch ungerufene „Freunde und Helfer“ wurden forciert. Wer nicht über einen privilegierten Herkunftshintergrund verfügt, wurde gnadenlos zur Kasse gebeten. Wir berichteten darüber: https://buergerprotestspeyer.de/2021/01/02/von-macht-missbrauch-und-augenmass/ Bis heute ist der Inzidenzwert laut amtlicher Statistik auf 79 gefallen und anstatt die Maßnahmen zu lockern, wurden sie verschärft. Amtliche Statistik Rheinland-Pfalz s. hier: https://lua.rlp.de/de/presse/detail/news/News/detail/coronavirus-sars-cov-2-aktuelle-fallzahlen-fuer-rheinland-pfalz/ Jetzt heißt die Begründung für die Aufrechterhaltung der Lockdown-Maßnahmen: „Die Zahlen sind fragil, jetzt dürfen wir nicht nachlassen.“ Im RP-Interview vom 11.1.2021 wird von unserer OBin Seiler sogar ein Inzidenzwert von unter 25, als Schwelle für die Zulassung größerer Feste, gleichbedeutend mit Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit, genannt. Damit folgt sie ihrem Genossen Karl Lauterbach, dem Gesundheitsexperten der SPD, der diese Forderung mit dem Auftauchen neuer Mutationen des Corona-Virus begründet. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfungen-lockdown-lauterbach-100.html Mit Expertenkompetenz hat diese Feststellung eigentlich nichts zu tun, im Gegenteil die Mutationsfähigkeit von Viren gehört zum medizinischen Allgemeinwissen, kommt aber aus politischen Gründen gelegen. Mit neuen Mutationsformen, die seit Anfang Januar fast täglich, ob in England, Portugal oder Südafrika am Horizont auftauchen und inzwischen auch Deutschland erreicht haben, läßt sich die Panik in einem Maße aufrecht erhalten, das erforderlich ist, um das Notstandsregime mit allem drum und dran zu rechtfertigen. Die Bundeskanzlerin geht noch einen Schritt weiter. In der Pressekonferenz vom 21.1.2021 erklärt sie zur „No-Covid-Strategie“, die im Kanzleramt verfolgt wird, daß bei Inzidenzen unter 5 (!), in Worten FÜNF, das Leben immer noch nicht ganz frei stattfinden könne. (Guckst du da https://www.youtube.com/watch?v=Qud_VVsx-mg Minute 32:30 ff.) Im Klartext: Einen Status quo ante Corona können wir uns abschminken. Ein weiteres, gerne strapaziertes Narrativ sind die fehlenden Corona-Plätze auf den Intensivstationen der Krankenhäuser und die zwingend erforderlichen Maßnahmen, um dort einer Überlastung vorzubeugen. Auch hier findet sich ein kreativer Umgang mit den Zahlen. Während der Zeit des schlimmsten Anstiegs der sog. „Meldefälle“ in Speyer, also von Mitte November bis Mitte Dezember 2020, verringerte sich auf wundersame Weise die Gesamtzahl der Intensivbetten von 50 auf 26. Nicht die Zahl der verfügbaren, also freien Betten wohlgemerkt, denn das wäre bei Ausuferung der Pandemie logisch, sondern die Gesamtzahl halbiert sich fast. Wo sind die 24 Betten geblieben?

Hat die einer geklaut oder hat sich da nur jemand verzählt? Ein unerklärlicher Vorgang, zumindest für den unbedarften Bürger, der mit ständigen Schreckensmeldungen in Schockstarre gehalten werden soll und auf die Seriosität des Zahlenmaterials vertraut, welches von den Herolden des Staatsfunks und hauptamtlichen Panikmanagern täglich ausgerufen wird. Mehr zum Bettenschwindel hier: https://www.youtube.com/watch?v=8Cmbebi7s08 Aber die alles entscheidende Aussage, praktisch das handlungsbestimmende Leitmotiv, welches die Coronakrise oder –Plandemie schon seit Anbeginn begleitet, fiel während der Bundespresskonferenz am 21.1.2021, in einer Antwort der Kanzlerin auf eine Frage von Boris Reitschuster: „…es gibt in dem Ganzen auch politische Grundentscheidungen, die haben mit Wissenschaft nichts zu tun.“ In ganzer Ausführlichkeit hier: https://www.youtube.com/watch?v=Ld7DCQga02M ) Auch Verfügbarkeit und Wirksamkeit der verschiedenen Impfstoffe, bzw. die medientaktische Darstellung dieser Kriterien sind Stellschrauben, mit denen man den Corona-Lockdown zeitlich und hinsichtlich seiner Maßnahmenfülle, steuern kann. Kaum wurde der neue Impfstoff von Astrazeneca noch vor wenigen Tagen als Heilsbringer gefeiert, da werden wir tags darauf schon mit Kassandrarufen aus dem Handelsblatt geängstigt, wonach die Wirksamkeit bei älteren Menschen nur bei 8 Prozent liegen soll. Das wäre so gut wie nix, knapp über Placebo-Niveau, setzen sechs! Während die Kanzlerin sich lieber von politischen Grundentscheidungen leiten läßt, hören wir vom Gesundheitsminister in dieser Angelegenheit, daß man nächste Woche auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse entscheiden wird. Zu den Entscheidungen, die je nach Gusto einmal politisch, ein andermal wissenschaftlich begründet werden, gesellen sich noch die Entscheidungen, die weit abseits vom gesunden Menschenverstand nur mit Willkür zu begründen sind. Beispiel gefällig? Im Dezember 2020, als, wie schon erwähnt, Speyer mit einem Inzidenzwert um 500 zu den bundesdeutschen Spitzenreitern gehörte, konnte die Stadtratssitzung im großen Saal der Stadthalle bei physischer Anwesenheit, unter halbwegs normalen Bedingungen stattfinden. Obwohl der aktuelle Inzidenzwert bei 79 liegt und es nicht die geringsten Verdachtsmomente gibt, wonach die letzten Ratssitzungen als „Super-Spreader-Events“ zu klassifizieren wären (weder Bussi-Begrüßungen, noch intime Annäherungen konnten beobachtet werden),müssen die nächsten Ratssitzungen als Videokonferenzen durchgeführt werden. Man kommt aus dem Staunen und Kopfschütteln nicht mehr heraus. Im ganzen Land kumulieren sich Corona-Hysterie, blinder politischer Aktionismus und Willkür zu einer Dauervorstellung im Zirkus Coronassi. Manege frei, anything goes, was nicht paßt wird passend gemacht! Machen wir uns darauf gefaßt: Wenn in diesem Drama nicht bald ein Deus ex machina die Erlösung bringt, dann wird das Corona-Notstandsregime mit allen Konsequenzen auf Dauer gestellt.

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